Zustandsbewertung des Kanalnetzes gut im Zeitplan
22. March 2021

Auf Herz und Nieren wird aktuell wieder ein rund 60 Kilometer langer Abschnitt des insgesamt über  300 Kilometer langen Wolfsberger Kanalsystems mit hochwertiger Technik untersucht. Hintergrund ist eine Richtlinie des Landes Kärnten, die jeder Gemeinde die Erstellung eines digitalen Leitungskatasters inklusive Oberflächen-Entwässerungskonzeptes (OEK) bis 2025 vorschreibt.

In Wolfsberg wurde mit der Analyse bereits 2016 begonnen. Die Arbeiten umfassen eine Säuberung/Spülung des Kanalabschnittes mit darauffolgender Kamerafahrt und Videoanalyse des Zustandes der jeweiligen Verrohrung. Die empfindliche Kamera mit hochwertiger Software entdeckt und vermisst auch kleinste Haarrisse. Alle Daten werden dokumentiert und von den Stadtwerken in den digitalen Leitungskataster aufgenommen.

„Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und schon frühzeitig mit der Abschnittsanalyse und dem Datenbank-Aufbau begonnen. Das vom Land geforderte Konzept werden wir fristgerecht 2025 vorweisen können“, kündigt der Abteilungsleiter Infrastruktur der Stadtwerke, DI Markus Godez an.

Aufgrund der erforderlichen technischen Ausstattung und der benötigten personellen Ressourcen werden die Arbeiten von den Stadtwerken jährlich ausgeschrieben und an eine Firma mit speziellem Know-how vergeben.

Foto1: Kanaluntersuchung in der Spanheimer Straße, v.r. DI Markus Godez (Stadtwerke) mit Christian Simml und Semir Podzic von der Firma Kalcher.

Foto2: Gunter Marcher am Analyse-Monitor