Wolfsberg erhält Kinozentrum

Durch eine einzigartige Kooperation zwischen dem Wolfsberger Unternehmer Günther Lichtenegger, der Stadt Wolfsberg und der Wolfsberger Stadtwerke GmbH könnte die Errichtung eines Kinozentrums in Wolfsberg schon bald Realität werden, was einem lang gehegten Wunsch der Lavanttaler Bevölkerung entspricht.


Spannend auch der Standort: Das Kino sollte im Bereich des südlichen Kabinentraktes des Stadionbades Wolfsberg errichtet werden und so zur weiteren Attraktivierung des Bades, aber auch zur Aufwertung des gesamten Areals rund um Stadion und Schulzentrum als das Sport- und Freizeitzentrum des Bezirkes, beitragen.


Die Planung des Wolfsberger Architekten DI Hermann Buhrandt, sieht ein Kinozentrum mit 5 Sälen und rund 800 Plätzen auf 2 Ebenen vor. Sowohl bei der Ausstattung der Säle als auch in der Ton- und Bildtechnik wird auf die neuersten Standards gesetzt. Betreiber des Kinos sollte die Niederösterreichische Cinemaplexx Gruppe werden, die bereits mehrere Standorte in Österreich erfolgreich betreibt, den Lavanttaler Markt schon seit mehreren Jahren intensiv beobachtet und hier großes Potential sieht.


Integriert in das Kino wird auch eine Kinogastronomie, deren exakte Ausrichtung aber noch nicht endgültig fixiert ist. Fix hingegen ist, dass diese unabhängig vom Kinobetrieb bereits zu Mittag öffnen sollte, um auch den Schülerinnen und Schülern des Schulzentrums ein attraktives Angebot bieten zu können.


Finanziert wird das Projekt ausschließlich privat. Der Wolfsberger Unternehmer Günther Lichtenegger, der mit seinem Trockenbauunternehmen LICO seit Jahren u.a. für große Kinobetreiber tätig ist und daher die Branche sehr gut kennt, wird das Gebäude errichten und an einen Betreiber vermieten. Die Wolfsberger Stadtwerke GmbH wird über einen Baurechtsvertrag rund 1.300 m2 Fläche des Bades bereitstellen. Dabei war wichtig, dass sich die Situierung gut in das Gesamtkonzept des Bades integriert und auch eine etwaige zukünftige Weiterentwicklung ermöglicht.


Im Zuge der Errichtung des Gebäudes, sind auch weitere Attraktivierungen des Bades vorgesehen, wie eine neue und kindergerechte WC-Anlage inkl. Wickelraum direkt beim Babybecken oder attraktive Sonnendecks, die den neuen Baukörper als Konstruktionsbasis nutzen. Für die wegfallenden Mietkabinen gibt es Ersatz im östlichen Kabinengebäude, das unverändert bestehen bleibt.


Sollten keine unerwarteten Probleme auftreten, wird unmittelbar nach der Badesaison 2019 mit dem Bau begonnen, so dass eine Inbetriebnahme spätestens bis zum Start der Badesaison im Mai 2020 erfolgen kann.