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WOLFSBERG in kärnten

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Ausgewogene Stadtentwicklung sichergestellt

Aus dem Gemeinderat am 19. April

2018-04-20
In seinem Bericht zum Stand von drei aktuellen Projekten in Wolfsberg - Ansiedelung XXX-Lutz, Zukunft der „Mikutta-Günde“ und Bebauung des Areals Kaserne-Ost - unterstrich Bürgermeister Hans-Peter Schlagholz eingangs der gestrigen Gemeinderatssitzung, dass für Wolfsberg eine  ausgewogene und nachhaltige Stadtentwicklung im Interesse der Bürgerinnen und Bürger sicher gestellt ist.

„Die Ansiedelung von XXXLutz/Möbelix im Süden der Stadt wird frühestens 2020 erfolgen“, so Schlagholz. Zunächst müsse ein Teilbebauungsplan erstellt werden, danach erst können der Bauantrag und eine Baugenehmigung erfolgen. „Wir werden jedenfalls behutsam vorgehen und alle Schritte mit der Landesplanung abstimmen.“

Eine aktuelle Bürger-Petition mit 610 Unterschriften richte sich nicht gegen das Lutz-Projekt, sondern beinhalte lediglich die Anregung zum Bau einer Möbelmarkt-Tiefgarage, um nicht wertvolle Fläche für Parklätze zu verwenden. Den Zusammenhang mit der Kika-Schließung wies der Bürgermeister streng zurück: „Wenn das Konkurrenz-Argument stimmen würde, könnte Kika ja ohne weiteres noch zwei Jahre geöffnet bleiben.“

Ein neuer Stadtteil im Entstehen

In seinem Ausblick auf die städtebauliche Zukunft des 2016 von der Gemeinde erworbenen, 1,8 Hektar großen „Mikutta-Areals“ westlich des Bahnhofes, kündigte Schlagholz einen Architektenwettbewerb an. „Es handelt sich um ein sensibles Gebiet, das durch die neue Bahnunterführung noch an Attraktivität gewonnen hat. Wir werden ausgewogen vorgehen und jedenfalls kein weiteres Einkaufszentrum zulassen, sondern Priorität auf Wohnungen, Büros, Ordinationen etc. legen. Auch die Idee für ein Kino ist schon aufgetreten.“

Zur Entwicklung des freien Kasernen-Areals betonte Schlagholz, dass hier nur eine zurückhaltende Verbauung in Frage komme. „Die Gemeinde hat ihre Hausaufgaben gemacht. Jetzt liegt es am Bauwerber, sein aktuell zurückgezogenes Bauansuchen zu erneuern.“

Jahresrechnung einstimmig angenommen

Der einstimmig angenommene Rechnungsabschluss 2017 weist dank Einsparungen einen Überschuss von rund 750.000 Euro auf. „Dieser Betrag wird im kommenden Nachtragsvoranschlag für wichtige Maßnahmen Verwendung finden“, so der Bürgermeister,  der erneut auf die steigende Kostenbelastung durch die Abgaben an das Land verwies: „Innerhalb eines Jahres  sind die Landesumlage und unsere Beiträge für Sozialhilfe, Schulbaufonds und Krankenanstalten um über 1 Million Euro gestiegen. So kann und darf es nicht weitergehen.“

Wohnungsverkauf in Ordnung

Als völlig haltlos, so der Bürgermeister, haben sich Behauptungen rund um den Verkauf einer Gemeindewohnung herausgestellt: „Die Staatsanwaltschaft hat den Vorgang geprüft und das Verfahren eingestellt.“

Mit einer kleinen positiven Nachricht ließ Vizebürgermeister Ewald Mauritsch aufhorchen: Für die bisherige Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Leuchten konnte bei der Kommunalkredit GmbH eine Förderung von 7.000 Euro locker gemacht werden. In der Förderzusage wird hervorgehoben, dass durch diese Umstellung die Stadtgemeinde Wolfsberg 6 Tonnen CO2 eingespart hat.

 
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