Breite ökologische Initiative der Stadtwerke im Friedpark Wolfsberg
09. April 2021

Eine neue Ära mit Betonung auf Naturschutz und Biodiversität bricht im rund 20.000 m2 großen Friedpark Wolfsberg an. Nachdem in den letzten Jahren der Schwerpunkt auf baulichen Investitionen lag (neue Zeremonienhalle, Urnenwand bzw. Urnennischen, „Blume des Lebens“) rückt jetzt der Aspekt der Ökologie nachdrücklich in den Vordergrund: „Der Natur etwas zurückgeben,“ ist die Grundidee eines „Biodiversitäts-Konzeptes“, das im Auftrag der Wolfsberger Stadtwerke von der Arge NATURSCHUTZ Kärnten mit Geschäftsführer Klaus Krainer für den Friedpark erarbeitet wurde.
Im Mittelpunkt des insgesamt neun Schwerpunkte umfassenden Friedpark-Konzeptes steht die Förderung der wildlebenden Tier- und Pflanzenwelt in ihrer natürlichen Vielfalt. Blumen und Gräser, Vögel, Schmetterlinge und Bienen sind die Hauptdarsteller. Die Schauplätze vor Ort sind Nistkästen, Beete, Staudenreihen, ein Bienenhotel oder auch ein Fledermausbrett. „Neben dem Naturschutzgedanken ermöglicht das auch einen wertvollen pädagogische Zusatznutzen für Jung und Alt“, erklärt Krainer.

Für Bürgermeister Hannes Primus sind die Maßnahmen ein weiterer Schritt, den Umweltschutz-Gedanken und die Idee der Nachhaltigkeit in der Stadtgemeinde Wolfsberg zu stärken: „Der Friedpark bereichert unseren Lebensraum und ist ein naturnaher Rückzugsort mitten in der Stadt“.
Eine umweltfreundliche Maßnahme wurde im Friedpark zuletzt schon mit der Anschaffung von geräuscharmen und abgasfreien Mährobotern gesetzt. „Wir arbeiten ständig daran, die Aufenthaltsqualität für die Besucherinnen und Besucher des Friedparks zu erhöhen“, betont Thomas Groß, der für den Friedpark zuständige Leiter des Bereiches Dienstleistungen der Wolfsberger Stadtwerke. „Die Ökologisierung auf so breiter Basis ist für uns eine neue und interessante Aufgabe.“

Mit der Umsetzung eines Teiles der vorgeschlagenen Maßnahmen (z.B. Anbringen von Vogelnistkästen) wurde bereits begonnen. Alle weiteren Vorschläge aus dem Konzept werden noch heuer realisiert werden.

Am Foto von links: Umweltstadtrat Jürgen Jöbstl, STW-Beiratsvorsitzender Karl Heinz Smole, Bürgermeister Hannes Primus, Stadtwerke-Geschäftsführer Christian Schimik, Stadtwerke Bereichsleiter Dienstleistungen Thomas Groß und Klaus Krainer (Arge NATURSCHUTZ).